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Das städtebauliche Projekt südliche Altstadt spaltet gegenwärtig Verwaltung, Stadtrat, Bürger und
andere Einrichtungen der Stadt Lippstadt.
Die Stadtverwaltung hat erstmalig öffentlich im Januar 2007 ihre Pläne für die Nutzbarmachung des
Geländes des ehemaligen Güterbahnhofs unter gleichzeitiger überplanung eines großen Teils der historischen
Altstadt vorgestellt. Großflächige Einzelhandelskörper mit insgesamt 13.000 qm Verkaufsfläche für Kaufland
und Media-Markt sollen, nach großflächigem Abriss, jahrhundertealte Gebäude verdrängen und mit ihrem Massensortiment
den gewachsenen Lippstädter Einzelhandel "befruchten".
Dabei wird nicht nur die historisch gewachsene bauliche Struktur der südlichen Altstadt zerstört, sondern die
lippstädter Einzelhandelslandschaft durch überdimensionierte und maßlose Neuansiedlungen zerstört. Durch diese
Neubauten soll die gesamte Verkaufsfläche der Innenstadt um 25% erhöht werden, obwohl es bereits jetzt erhebliche
Leerstände gibt und für die Sortimente der neuen Magneten kein Defizit in Lippstadt besteht.
Wir wollen Leben, das nicht bei Ladenschluss erstirbt!
Wir wollen diese Form von Bebauung verhindern und setzen auf ein urbanes, modernes Konzept städtischer
Lebendigkeit. Wir wollen in der zunehmend vom Diktat der Ladenöffnungszeiten abhängigen Innenstadt neues
städtisches Leben schaffen. Die große Entwicklungschance in der südlichen Altstadt sollte dazu genutzt werden,
die historische Altstadt kleinteilig weiterzuentwickeln und dabei auch, aber nicht einseitig auf Einzelhandel zu setzen.
Eine moderne Stadt vereint in ihrem Zentrum Einkaufen, Arbeiten, Wohnen, Freizeitgestaltung und Kulturerlebnis.
In unserer Planung kann, gerade ausgehend von dem ältesten stadtviertel Lippstadts, hier die Stadt in all diesen
Dimensionen städtischer Lebendigkeit weiterentwickelt und damit zugleich modern werden und Tradition fortschreiben.
Unser ausführliches Positionspapier steht zum download bereit.
Unserer eigene städtebauliche Planung steht ebenfalls zum dowload bereit.
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